Am Mittwoch, den 19.04.2017, gab es für die LG2 eine alternative Athletik-Trainingseinheit in der Kletterhalle des Alpenvereins Karlsruhe. Nach der ersten Wassereinheit des Tages begann das Klettern mit einer kooperativen Gruppenübung. Als Nächstes wurden Finger, Arme und Schultern auf die ungewohnte Belastung vorbereitet. Nachdem alle Athleten mit passenden Kletterschuhen versorgt waren, ging es in den Boulderraum. Dort konnten alle Schwimmer ihre ersten Gehversuche an der Kletterwand starten: Treten, Greifen, den Schwerpunkt verlagern und am langen Arm klettern standen auf dem Programm. Dann wurden die Klettergurte angepasst, Knoten und Sicherungsgeräte kennen gelernt und der sichere Umgang mit diesen geschult (Partnercheck!). So vorbereitet konnte das senkrechte Abenteuer beginnen: Unter den Augen der Trainer kletterten die meisten Athleten ihre ersten Toprope-Routen (Seilsicherung von oben) als Dreierteam, dazu gehörte jeweils ein Kletterer, ein Sicherer und ein Hintersicherer. Die geplanten zwei Stunden vergingen sehr schnell und langsam machte sich der Hunger bemerkbar. Dank der Unterstützung durch drei Mütter von LG2-AthletInnen gab es ein gemeinsames leckeres Mittagessen. Die Schwimmer schienen am Klettern Gefallen gefunden zu haben, da sich nach dem Essen die Halle wieder füllte und fleißig weiter geklettert wurde. Lukas musste kurz vor 15 Uhr die Klettereinheit beenden, damit die Schwimmer rechtzeitig zu ihrer nächsten Wassereinheit ins Fächerbad kamen.

Es muss nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die LG2 alternatives Landtraining betreibt, um unter anderem Kraftausdauer, Körperspannung sowie Selbstvertrauen an der Kletterwand zu stärken.(RHE/DSC)