Um Erfahrungen zu sammeln machten sich diese Woche einige Schwimmer der SGR Karlsruhe auf den Weg nach Mataró, um dort am 27. Trofeu "Ciutat de Mataró“ teilzunehmen. Eröffnet wurde dieser für die Karlsruher von Marie Horschitz über 100 Meter Delfin. Als Vielstarterin hatte Marie mit 7 Strecken die meisten Starts. Hinzu kamen noch Finals über 50m und 100m Delfin, 50m Brust sowie 200m Lagen. Auf letzterer Strecke gewann sie eine der beiden Medaillen, welche die Karlsruher Mannschaft erringen konnte. Die zweite Medaille ging an Marc Heinzelmann auf seiner Paradedisziplin 200m Brust. Er erkämpfte sich mit seiner Zeit von 2:21,39 neben seiner Podiumsplatzierung auch einen neuen Vereinsrekord. Auch über die kürzeren beiden Bruststrecken sowie auf 200m Lagen erschwamm er sich Finalteilnahmen und Bestzeiten. Das selbe Programm wie Marc schwamm der Karlsruher Neuzugang Malte Rohden, welcher bei 400m Lagen mit 4:51,01 eine neue persönliche Bestzeit aufstellen konnte. Auch über seine übrigen Strecken zeigte er solide Leistungen und erreichte einige Finals. Der schnellste Karlsruher Lagenschwimmer war allerdings unser Langstrecken-Ass Max Helget mit einer Zeit von 4:40,65. Auch er erschwamm sich zweimal die Möglichkeit, nachmittags in den Finalläufen seine Zeiten nochmal zu verbessern. Allerdings war er aufgrund seiner Hauptstrecken meist in den zeitschnellsten Läufen zu finden, da es bei 400m Kraul und Lagen sowie 1500m Kraul kein Finale gab, sondern die am schnellsten gemeldeten nachmittags schwammen. Dasselbe galt auch für Christoph Schmidt. Zusätzlich konnte dieser über 200m Schmetterling das Finale erreichen. Die kürzeren Strecken dieser Disziplin gehören zu den Stärken von Leo Fath. Dieser schwamm mit 50m und 100m Delfin und Kraul sowie 200m Kraul insgesamt die kürzesten Strecken der Karlsruher Schwimmer und machte auf seiner Hauptlage Kraul das Finale der kurzen beiden Kraulstrecken klar. 
Auch außerhalb des Wettkampfbeckens war die Laune bei Schwimmern sowie Trainer Jonas Holzwarth außerordentlich gut, woran sicherlich auch eine Woche strahlender Sonnenschein sowie die Lage des Freibads direkt am Strand von Mataró ihren Anteil hatten.